Aktuelles



Anordnung des EBA



Heute entdeckte ich im News-Forum von Drehscheibe-Online einen Beitrag, der mich wieder mal ins Staunen versetzt hat. Leider konnte ich noch nichts genaueres dazu von der Regentalbahn und DB erfahren, aber ich werde mich daranmachen.

Hier der Originalbeitrag:



Laut Anordnung des EBA dürfen auf der Strecke Cham-Kötzting-Lam (ZLB-Betrieb) nur noch der erste und der letzte Zug durchgehend verkehren! Und jetzt kommts: Bei den anderen durchgehenden Zügen gestaltet sich die Situation wie folgt: Der Zug aus Lam fährt auf Gleis 3 in Kötzting ein und der Tf macht eine Meldung an den Zl Cham, (extra Weichenwärter wird gestellt, da der Bf ja unbesetzt ist - Station ohne Service!) Der Weichensteller geht in der Zwischenzeit zu Weiche 7 und der RS1 fährt wieder aus dem Bf. und zwar zurück richtung Lam bis hinter die Weiche, dann stellt der Weichensteller die Weiche nach Gleis 2 und der RS1 fährt in Gleis 2 ein um nach kurzem Aufenthalt nach Cham weiterzufahren, in der Gegenrichtung verhält es sich umgekehrt!
Zusammengefasst: Alle durchgehenden Züge außer 70580 und 70599 müssen in Kötzting auf Gleis 2 aus ri. Cham und auf Gleis 3 aus ri. Lam einfahren und dann erst in Gleis 3 bzw. 2 umsetzen, nochmals anhalten und danach erst die Fahrt fortsetzen! Dazu ist übrigens auch ein zusätzlicher Mitarbeiter nötig der die Weichen bedient. Verspätungen sind einprogrammiert und kommen eigentlich auch vor!
Wie kommt das EBA nur auf so eine absurde Idee? Seit 1.Oktober ist dieser Schwachsinn vorgeschrieben! Dass dieser Vorgang die Strecke unwirtschaftlicher macht ist nur am Rande zu erwähnen (Absicht?)
Der örtliche Weichenwärter wird Mo-Fr Vormittags von der RBG gestellt und Mo-Fr Nachmittags und Sa/So generell von DB Netz! (Die DB Netz-Mitarbeiter reisen über "Dienstfahrten" nur für diese Weiche aus Schwandorf und Weiden an, was ja üüüüüberhaupt keine Kosten verursacht!)
Eisenbahn wie im 19.Jahrhundert - jetzt Live auf der Strecke Cham-Kötzting-Lam!

Viele Grüße!



Autor leider anonym



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Hier noch eine Grafik, die den zeitaufwändigen Rangierablauf deutlichmachen soll:










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